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Bestände - Nachlässe

NLT 184 Hildenbrand, Friedrich (1878-1953)

Beschreibung des Bestandes

Der Nachlassteil enthält u.a. Unterlagen von Hildenbrands Wiedergutmachungsverfahren nach dem 2. Weltkrieg.
Der Bestand wurde 1999 geordnet und umfasst 0, 25 Regalmeter mit 7 Verzeichnungseinheiten.

Biographie

Friedrich Hildenbrand wurde am 28. April 1878 in Bayreuth geboren. Der in der Bayreuther Justizvollzugsanstalt St. Georgen angestellte Hildenbrand war Mitglied der Bayerischen Volkspartei und während der Zeit der Machtergreifung der Nationalsozialisten Vorsitzender der Ortsgruppe und des Bezirksverbandes Bayreuth sowie Mitglied des Stadtrates. Außerdem führte er den Vorsitz im Katholischen Männerverein Bayreuth. Dem Gegner der Nationalsozialisten gelang 1933 die Flucht aus Bayreuth. Er fand bei seinem Sohn, der damals Kaplan in Rothenburg war, Unterschlupf und nur seine durch die Folgen der Flucht stark angegriffene Gesundheit bewahrte ihn vor einer Verhaftung. 1935 zog er mit seinem Sohn und seiner Frau Helene nach Dormitz. Friedrich Hildenbrand verstarb am 7. September 1953 und wurde in Dormitz beerdigt.

Literaturhinweis

Artikel in der Bayreuther NS-Zeitung "Kampf"

Quellen

AEB, Rep. 70 NLT 99
AEB, Rep. 70 NLT 185

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