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Das Erzbistum muss sparen

In den finanziell guten Jahren konnte das Erzbistum Bamberg Rücklagen ansparen. Bei einer Entnahme wie im Jahr 2004 wären diese in rund drei bis fünf Jahren aufgebraucht. Deswegen hat die Bistumsleitung drastische Sparmaßnahmen eingeleitet:

  • Der Bauhaushalt wurde deutlich eingeschränkt
  • Halbierung des Urlaubs- und Weihnachtsgeldes bei Geistlichen
  • Absenkung des Weihnachtsgeldes bei allen Angestellten
  • Generelle Kürzung von Zuschüssen und Sachaufwendungen um 10 Prozent
  • Einsparung der Personalausgaben durch Nichtwiederbesetzung von Stellen und Stundenreduzierungen
  • Keine Stellenerweiterung bei ausländischen Priestern und von PastoralreferentenInnen

Die Sparmaßnahmen haben dazu beigetragen, dass die Ausgaben 2004 rund 9 Millionen Euro (6,1 %) unter denen des Vorjahres liegen. Trotzdem kann der Haushalt nur über eine Rücklagenentnahme von voraussichtlich15 Millionen Euro ausgeglichen werden. Deswegen werden die Sparmaßnahmen in den nächsten Jahren weitergehen.