PressetextErzbistum legt wieder ausgeglichenen Haushalt vor Haushalt 2007 mit 121,4 Millionen Euro veranschlagt; 86,2 Prozent der Konsolidierungsvorgaben erreicht
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| Gaben Auskunft über den Haushalt 2007 der Erzdiözese Bamberg: Mathias Vetter (3. v. l.), Leiter der Revisionsabteilung, Finanzdirektor Prälat Herbert Hauf (5. v. l.) und Friedrich Teufel, Mitglied des Diözesansteuerausschusses (3. v. r.). |
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Bamberg. (bbk) Zum zweiten Mal in Folge kann die Erzdiözese Bamberg einen ausgeglichenen Haushaltsplan vorlegen. Laut den Prognosen ist am Ende des laufenden Jahres mit einem Plus zu rechnen, so dass Ende 2007 sogar eine Zuführung zu den Rücklagen in Höhe von 2,6 Millionen Euro erfolgen kann. In den Jahren 2002 bis 2005 konnten die Ausgaben der Erzdiözese Bamberg nur durch Entnahmen aus der Haushaltsrücklage im Umfang von rund 30,8 Millionen Euro ausgeglichen werden. Zuletzt war der Haushalt im Jahr 2001 ausgeglichen. Der Diözesansteuerausschuss des Erzbistums Bamberg hat den Haushaltsplan am vergangenen Samstag (13. Januar 2007) beschlossen. Der neue Haushalt der Erzdiözese umfasst eine Gesamtsumme von 121,4 Millionen Euro (2006: 119, 5 Mio Euro). Damit liegt der Ansatz 2007 um rund 1,9 Mio Euro (ca. 1,6,%) über dem letztjährigen Ansatz. Betrachtet man das von der Ordinariatskonferenz verfolgte Ziel, das Ausgabenvolumen der Erzdiözese - bezogen auf den Haushaltsansatz 2004 (138,2 Mio Euro) - möglichst bis zum Jahr 2007 auf 115, 7 Millionen Euro abzusenken, werden nach den Hochrechnungen im Jahr 2007 ungefähr 86, 2 Prozent der Vorgabe erreicht sein. Zur Vermeidung von Härten bei der Reduzierung von Personalstellen wurde in einigen Bereichen eine zeitliche Streckung der Maßnahmen vorgesehen (z.B. Altersteilzeit-Regelungen, Sozialfonds). Dadurch ist das Einsparziel von 115,7 Mio Euro Haushaltssumme für 2007 zwar nicht erreicht, das Erreichen dieses Zieles innerhalb der nächsten Jahre aber gewährleistet. Finanzdirektor Prälat Herbert Hauf dankt bei der Vorstellung des Haushaltes den Katholiken, die mit der Zahlung der Kirchensteuer die finanzielle Grundlage für die Bewältigung der vielfältigen Aufgaben des Erzbistums Bamberg in Seelsorge, Caritas und darüber hinaus legten. Durch die konsequente Umsetzung der Konsolidierungsmaßnahmen sowie auf Grund der höheren Einnahmen bei der Kirchensteuer kann voraussichtlich für das Jahr 2006 mehr eingenommen werden als erwartet. Ausgaben Der größte Anteil bei den Ausgaben fällt auf die Seelsorge (pfarrliche und kategoriale Seelsorge) mit 62,2 Mio Euro (2006: 64 Mio Euro). Für Soziale Dienste wie Caritas-Verbände, Kindertagesstätten und Altenheime sind 15,1 Mio Euro (2006: 14,4 Mio Euro) vorgesehen, für Schule, Bildung und Wissenschaft werden 14,2 Mio Euro (2006: 14,1 Mio Euro) veranschlagt. Für gesamtkirchliche Aufgaben wie die Unterstützung von Hilfswerken und für die Mission stellt die Erzdiözese Mittel in Höhe von 9,3 Mio Euro (2006: 8,5 Mio Euro) bereit. Kirche ohne Menschen ist nicht vorstellbar. In der Seelsorge, in den sozialen Diensten, in Caritas, Bildung und allen anderen Bereichen bilden Mitarbeiter die Grundlage des Einsatzes. Die Personalausgaben machen auch im Jahr 2007 mit 76,4 Mio Euro (63 %) den Löwenanteil der Ausgabenseite aus. Dazu kommen Investitionen zur Erhaltung der Bausubstanz, Sachausgaben, Betriebsausgaben und Zuschüsse. Einnahmen Den größten Anteil der Einnahmen erbringen die Katholiken des Erzbistums durch die Kirchenlohn- und Kircheneinkommenssteuer in Höhe von mehr als 107,7 Mio Euro (88,7%) (2006: 105,7 Mio Euro). Darüber hinaus kommen noch Allgemeine Staatsleistungen und Einnahmen aus Zinsen und Pfründen dazu. 
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