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Erzbischof em. Dr. Elmar Maria Kredel, Dr. theol., Lic. in re biblica

Erzbischof em. Dr. Elmar Maria Kredel während seiner aktiven Zeit als Oberhaupt der katholischen Kirche im Erzbistum Bamberg.
Erzbischof em. Dr. Elmar Maria Kredel während seiner aktiven Zeit als Oberhaupt der katholischen Kirche im Erzbistum Bamberg.

Lebenslauf

  • * 24.02.1922: Geburt in Nürnberg
  • 1941 bis 1945: Kriegsdienst und Gefangenschaft
  • 30.07.1950: Priesterweihe in Bamberg
  • 1952: Promotion zum Dr. theol. in Innsbruck + Katholisches Lizentiat
  • 27.05.1977: Ernennung zum Erzbischof von Bamberg durch Papst Paul VI.
  • 02.07.1977: Konsekriert von Alterzbischof DDr. Josef Schneider in der Metropoltiankirche zu Bamberg, Amtseinführung, Bekleidung mit dem Pallium
  • 26.05.1978: Ernennung zum Militärbischof (vicarius castrensis) für die Deutschen Bundeswehr durch Papst Paul VI.
  • 30.11.1990: Entpflichtung vom Amt des Militärbischofs
  • 31.03.1994: Rücktritt von der Leitung der Erzdiözese aus gesundheitlichen Gründen
  • + 10.06.2008: Tod in Erlangen

Auszeichnungen und Würdigungen

Inhaber des Großen Bundesverdienstkreuzes der Bundesrepublik Deutschlands, des Bayerischen Verdienstkreuzes und der Goldenen Bürgermedaille der Stadt Hollfeld, Ehren- und Conventualkaplan des Souveränen Malteser-Ritterordens, Ehrenbürger der Städte Bamberg und Hollfeld, Ehrensenator der Otto-Friedrich-Universität

Das bischöfliche Wirken Kredels

  • Wahlspruch Kredels "Pro Christo legatione fungimur - für Christus leisten wir Botschafterdienst"
  • Wirken geprägt durch wache Aufgeschlossenheit für die Bedürfnisse und Anliegen der Zeit
  • 73. Bischof seit der Bistumsgründung
  • Nach der Promotion schien eine wissenschaftliche Laufbahn vorgezeichnet, zuerst durch die Fortsetzung seiner Studien am Päpstlichen Bibelinstitut in Rom und dann als mehrjähriger Assistent an der Universität München. Er wechselte aber in die Seelsorge zurück.
  • Seelsorge in Pegnitz, Freienfels und Hollfeld
  • Pfarrer in Hollfeld bis zur Aufnahme in das Bamberger Metropolitankapitel. Dort war er Mitglied der liturgischen Kommission, Richter am Erzbischöflichen Offizialat und Stellvertreter des Generalvikars.
  • Kredel betätigte sich in der Erwachsenenbildung (u. a. Aufbau des Katholischen Erwchsenenbildungswerks), Jugendseelsorge, engagierte sich als Vorsitzender des Diözesancaritasvebandes in der Wohlfahrtspflege und sorgte für den Bau von Kindergärten und Altenheimen.
  • Fast 10 Jahre leitete Erzbischof Kredel die Kommission der Deutschen Bischofskonferenz für gesellschaftliche und sozial-caritative Fragen.
  • In der Zeit als Militärbischof errichtete Kredel das "Institut für Theologie und Frieden", das einen wichtigen Beitrag zum besseren Verständnis der heutigen kirchlichen Friedenlehre leistet. Dem ethisch begründeten Dienst de Soldaten für die Gemeinschaft räumte er einen hohen Stellenwert ein. Er suchte immer wieder das Gespräch mit den Soldaten und nahm sich ihrer Sorgen an.