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Ehemalige Vorstände

Hans Schieber


(ehem. Regens 1994-2007,
ehem. Subregens 1989-1994)

   
Regens Hans Schieber (im Februar 2007 bei einer Predigt in Ansbach)

Ich heiße Hans Schieber, bin Jahrgang 1952, stamme aus dem überwiegend evangelischen Ottensoos bei Nürnberg und studierte in Bamberg, Tübingen und (im Rahmen eines Zusatzstudiums) in Augsburg katholische Theologie. Gern erinnere ich mich an meine Kaplansjahre in Ansbach, Herzogenaurach und Walleshausen. Am 16.9.1989 kam ich zunächst als Subregens ans Bamberger Priesterseminar, seit 16.3.1994 leite ich das Haus (und bin damit inzwischen der dienstälteste Regens in Deutschland). Diese Zeit wird mit dem 1. September 2007 zu Ende sein, wenn Subregens Emge mein Nachfolger wird und ich gerne die Pfarrei Allerheiligen in Nürnberg übernehme.

Heute zwar zusätzlich Domkapitular (seit 2000) und Bischöflicher Beauftragter für den Diakonat, weiß ich mich doch primär als Regens (= Rektor des Priesterseminars) gefordert: zusammen mit meinen Mitarbeitern verantwortlich für die Begleitung, Zulassung und Ausbildung der Priesterkandidaten. Ein Großteil meiner Arbeit spielt sich im Alltag der Seminargemeinschaft mit seinen Gesprächen und Gottesdiensten, Veranstaltungen und Begegnungen ab. Die ganzheitliche Dimension des Seminarlebens spiegelt wider, dass Priesterausbildung sich im Mit- und Ineinander von geistlichem Leben und menschlicher Reifung, theologischer Bildung und pastoraler Befähigung vollzieht.

Speziell zuständig bin ich für Organisation und Leitung des Pastoralkurses (der beiden berufseinführenden Ausbildungsjahre, die der Priesterweihe vorausgehen), für die Seelsorgspraktika der Alumnen in Pfarrgemeinden, für Außenkontakte (Praxispfarrer, Priesterrat, Fakultät, Mentorate, Regentenkonferenz usw.), für ökumenische Begegnungen und gelegentliche Studienfahrten sowie - als Stiftungsvorstand und Vorsitzender des Stiftungsrats - für die Verwaltung der Erzbischöflichen Seminarstiftung.

Nachdem das Priesterseminar am Heinrichsdamm im Jahr 2001 vorübergehend geschlossen worden und die Kommunität ins Ausweichquartier beim Theresianum umgezogen war, beschäftigten mich und die Verantwortlichen der Diözese häufig Fragen und Entscheidungen über Sanierung, Umbau und Neuausstattung des historischen Seminargebäudes. Als das Priesterseminar im März 2007 in sein Stammhaus zurückkehrte, sollte dies trotz der angekündigten Schließung der theologischen Fakultät ein Signal dafür sein, dass das Anliegen Priesternachwuchs auch in Zukunft zu den großen Anliegen des Bistums gehört.

Am Herzen liegt mir eine brüderliche, frohe und zugleich geistliche, entschiedene Seminargemeinschaft, in der es ehrlich zugeht. Mein Primizspruch (nach 1 Petr 3, 15) motiviert mich noch heute: Wir müssen versuchen, uns und den Menschen, mit denen wir leben, Rechenschaft zu geben über die Hoffnung, die in uns ist.

Kontakt

E-Mail: hans.schieber@erzbistum-bamberg.de

 

(Stand des Textes: Sommer 2007)