PropädeutikumAllgemein
„Brannte uns
nicht das Herz in der Brust...“
(nach Lk
24,32b)
Beginn des neuen propädeutischen Kurses für die
Priesterausbildung in Bamberg
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TH. N.  |
| Propädeutikum 2011/12 |
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| 1992 - Janet Brooks-Gerloff |
| "Unterwegs nach Emmaus" - Janet Brooks-Gerloff - 1992 |
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„Jeder Kurs ist anders“ erklärte uns Regens Martin Emge bei der
Begrüßung im Priesterseminar des Bistumshauses St. Otto Bamberg. Jeder Kurs ist
anders und jeder von uns individuell. Mit unterschiedlichen Fähigkeiten und
Lebensgeschichten sind wir zusammengekommen und bilden eine heterogene Gruppe;
und doch ist es vor allem eine Gemeinsamkeit, die uns mit Identität auszeichnet:
Uns brannte das Herz in der Brust, wie es in der Emmaus-Perikope heißt, die uns
in einem Bild von Janet Brooks-Gerloff durch das Propädeutikum begleitet. („Unterwegs nach Emmaus“ – 1992) In diesem Jahr haben sich in Bamberg vierzehn junge Menschen auf den
Weg der Ausbildung zum Priesteramt gemacht: Sechs Personen aus dem Erzbistum
Bamberg, für die Suffraganbistümer aus Eichstätt drei, aus Würzburg zwei und
auch einer aus Speyer, sowie für die ostdeutschen Diözesen zwei aus dem
Erzbistum Berlin, haben sich dazu entschieden den Weg dorthin zu wagen, das
Licht der Welt einmal als Priester zu den Menschen zu tragen. Gewiss wird dieser Weg lang und nicht ohne Komplikationen zu nehmen
sein, doch wissen wir uns gut begleitet. Zunächst führte uns der Hl. Vater durch
seine Predigtworte der Eucharistiefeier in Erfurt vor Augen, dass wir uns in
einer Glaubensgemeinschaft finden, die sich über 2000 Jahre hinweg gegenseitig
im Glauben getragen hat. Auch folgen wir dem Pfad nicht ohne das nötige
Rüstzeug. Im propädeutischen Jahr erlernen wir die alten Sprachen Latein,
Griechisch und Hebräisch, wir werden in Rhetorik und im Gesang ausgebildet und gießen
ein festes Fundament in der Glaubens-, Bibel-, sowie Lebensschule. Im Besonderen aber möchten wir erfahren, dass Christus mit uns geht. Wir erleben ihn in den Mitmenschen, die wir durch einen sozial-diakonischen Einsatz in
vielfältigen Lebensbereichen begleiten dürfen. Er begegnet uns in der
alltäglichen Lebensgemeinschaft, im Stundengebet und in der Feier der Hl. Eucharistie.
Hier wird uns darlegt „was in der gesamten Schrift über ihn geschrieben steht“ (nach Lk 24,27). Hier bricht
er mit uns das Brot, damit wir den Glauben wagen können und befähigt sind, die
Konturen Christi neu zu erahnen und tiefer zu begreifen, so dass uns das Herz
noch intensiver brennt. LP
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