Neukatechumenaler WegUrchristliches Vorbild
Wollte ein Mensch in der Urkirche, inmitten des Heidentums, Christ werden, musste er einen Weg der Formation zum Christentum machen, den man „Katechumenat“ nannte. Der aktuelle Prozess der Säkularisierung hat viele Menschen dazu gebracht, den Glauben aufzugeben und die Kirche zu verlassen. Deswegen ist es notwendig, wieder ein Wege der Hinführung zum Christentum zu öffnen. Der Neokatechumenale Weg ist eine Hilfe, ein Instrument für die Pfarreien, um Menschen zum Glauben zurückzuführen, sie entdecken zu lassen, was es bedeutet, Christ zu sein. Das Neokatechumenat vollzieht sich in der Pfarrei, d.h. auf Anfrage des Pfarrers beginnt ein Team über einen zweimonatigen Zeitraum durch Katechesen den „Weg“ zu eröffnen. Der Neokatechumenale Weg spricht besonders die Menschen an, die schon getauft sind, aber ihren Glauben nicht mehr praktizieren. Der ganze Weg steht auf drei Füßen: wöchentliche Feier des Wortes Gottes, die Feier der Eucharistie und die Erfahrung der Gemeinschaft. In einer Gemeinschaft sind alle Altersgruppen und sozialen Schichten vertreten. Die Erfahrung ist, dass Christus die trennenden Mauern zwischen den Generationen, den Geschlechtern und der Nationalität durchbricht. Jeder, der eine Gemeinschaft besuchen möchte, bleibt in seinen konkreten Lebensumständen, geht seinem Beruf nach usw. Weitere Informationen:
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